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ELECTRADE GmbH
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ELECTRADE, Babcock, Deltron, Drucksensoren, DuraPoint, Durchfuhrungskondensatoren, Einklemmschutz, Elektronik, Vertrieb, Consulting, EMI / RFI - Filter, EMV, Filter Filterstecker, Force Sensing Resistors, FSR, HF - Abschirmmaterial, IEE, Interlink Electronics, Keramikkondensatoren, Kondensatoren, Leitende Dichtungen, Leitende Lacke, Lichtleitermodule, Maus, MicroModule, Profibus-Stecker, Sitzbelegungserkennung

Der FSR-Sensor

Ein Überblick über die FSR-Technologie
Der Force Sensing Resistor ( = Kraftabhängiger Widerstand ) FSR- Sensor besteht aus drei Komponenten, die in Bild 1 gezeigt sind:
 
Trägerfolie mit FSR-Schicht
Trägerfolie mit
FSR-Schicht
Klebeschicht
Klebeschicht
("Spacer")
Trägerfolie  mit Elektroden
Trägerfolie
mit Elektroden
 
 1. Die Trägerfolie für die FSR - Schicht. Auf ihrer Innenseite ist die schwarze FSR- Schicht aufgedruckt, ein halbleitendes Polymer.
 
2. Die Klebeschicht, eine doppelseitig klebende Folie genau definierter Dicke.
Ihre Aufgaben bestehen darin, die Komponenten des Sensors fest miteinander zu verbinden und einen konstanten Abstand zwischen den Trägerfolien sicherzustellen.
 
 3. Die Trägerfolie für die Elektroden. Auf ihrer Innenseite sind die Elektroden aus Silberleitpaste aufgedruckt, deren Finger ineinander verschachtelt sind, sich aber nicht berühren.
   
Ein FSR- Sensor ändert seinen elektrischen Widerstand in Abhängigkeit von der auf die aktive Oberfläche eingeleiteten Kraft. Die Elektroden kontaktieren dann die FSR- Schicht und zwischen den Kontaktfingern werden Widerstandsbrücken aufgebaut. Je höher die eingeleitete Kraft ist, desto mehr Widerstandsbrücken werden geschlossen und parallel geschaltet, desto niedriger wird der an den Anschlüssen gemessene Widerstand.
Der FSR- Sensor ist keine Wägezelle und kein Dehnungsmeßstreifen, obwohl er ähnliche Eigenschaften aufweist. FSR - Sensoren sind keine hochgenauen Meßwandler, sie eignen sich eher als Wandler für Bediengeräte.
 
  Der Druck- Meßbereich eines FSR- Sensors überdeckt drei Dekaden von
0,1 N/cm² bis 100 N/cm² bzw. 1 bar = 10 N/cm²
0,01 bar bis 10 bar bzw. 1 Pa = 1 N/m²
1 kPa bis 1000 kPa bzw. 1 m Ws = 10 kPa
0,1 m WS bis 100 m Ws  


Der Leerlaufwiderstand ist ca. > 2 MOhm, der Widerstand bei Sättigung liegt bei ca. kOhm. ( Typische Werte, abhängig von der Bauform )

Die Kennlinie verläuft in etwa exponentiell.

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